Technologie

Die Oberflächendigitalisierung dient in erster Linie der Erstellung eines digitalen Modells der Bauteiloberfläche. Der optische 3D-Scanner ATOS III der Firma GOM GmbH erfasst mittels zweier Kameras die Verzerrung eines Streifenmusters, das durch einen Projektor auf die Oberfläche des zu messenden Objekts geworfen wird. Mithilfe zusätzlicher auf das Bauteil aufgebrachte Referenzmarken kann das System mehrere Messungen zu einem 3D-Modell zusammensetzen. Die erfassten digitalen Punktdaten sind Grundlage für darauffolgende Vernetzung und weitere Auswertungen. Dieses Verfahren findet Verwendung bei der Auswertung von Umformversuchen durch Soll-Ist-Vergleiche mit CAD- oder FE-Modellen und dient somit als Bindeglied zwischen Realbauteil und Konstruktions- oder Simulationssoftware. Über die Möglichkeit der Flächenrückführung lassen sich auch eingescannte Bauteile auf Wunsch in der CAD-Umgebung nachbearbeiten oder neu fertigen.

Dienstleistungen

Das System deckt eine Vielzahl von Aufgabenbereichen ab, von denen einige nachfolgend genannt werden:

  • Digitalisierung von Objekten mit Größen zwischen 20 mm und 3 m
  • Vermessung spezieller optischer Merkmale nach Kundenwunsch
  • Durchführung von Soll-Ist-Vergleichen mit CAD- und Simulations-Modellen
  • Erzeugung CA-editierbarer Geometrienetze nach erfolgter Flächenrückführung
  • Vorbereitende Netzbearbeitung zum Einsatz in der FE-Analyse

Ausstattung

  • ATOS III der Firma GOM GmbH (http://www.gom.com/de/)
  • SO (Small Objects) Erweiterung für kleine Bauteile im cm-Bereich
  • Flächenrückführungssoftware Geomagic Studio
  • CAD-Systeme Unigraphics NX sowie SolidWorks

Ansprechpartner
Herr Roman Schmitz, M.Sc.
+49-(0)241-80- 2 51 20

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