Technologie

Das Bandgießen nach dem vertikalen Zweirollenverfahren gehört zu den endabmessungsnahen Gießverfahren. Die Grundidee besteht darin, dass Schmelze zwischen zwei gegenläufig rotierenden Rollen eingebracht wird und diese durch starke Kühlung der Rollen auf der Rollenoberfläche erstarrt. Die dabei entstehenden Bandschalen wachsen im Folgenden an und verschweißen miteinander vor oder im engsten Rollenspalt zu einem Band von 0,5-3 mm Dicke.

Unsere Kompetenzen

Am Institut wird das vertikale Dünnbandgießen nach dem Zweirollenverfahren in Zusammenarbeit mit der ThyssenKrupp Steel Europe AG sowohl theoretisch als auch experimentell untersucht und weiterentwickelt. Dazu steht seit 1988 eine Versuchsanlage zur Verfügung, die Mitte 2004 durch die ThyssenKrupp Steel Europe AG in Zusammenarbeit mit dem IBF weiter ausgebaut wurde. Das interdisziplinär zusammengesetzte Team spiegelt das komplexe Zusammenspiel aus verfahrenstechnischen, regelungstechnischen sowie metallurgischen Fragestellungen in diesem Verfahren wieder.

Forschungsthemen und Projekte

Die Forschung beim Bandgießen erstreckt sich auf unterschiedliche Themenbereiche. Es werden Studien zur Erschließung des technischen und wirtschaftlichen Potentials erstellt. Themen wie Prozeßverkürzung, C02-Einsparung und Entwicklung "Neuer Werkstoffe" stehen dabei im Fokus der Arbeiten.

Dienstleitungen

Zur Zeit exklusive Kooperation mit der ThyssenKrupp Steel Europe AG.

Ausstattung

  • 200 kW Induktionsofen mit ca. 180 kg Fassungsvermögen
  • Bandgießanlage mit 150 mm breiten Rollen
  • Inline-Walzwerk sowie verschiedene zuschaltbare Bandkühlaggregate
  • Wickler
  • Siemens S7-416DP Automatisierungsgerät zur Prozessüberwachung
  • Siemens WinCC zur Prozessvisualisierung und Datenarchivierung

Ansprechpartner:
Herr Marco Haupt, M.Sc.
+49 (0) 241 80- 9 35 27

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