Oftmals sieht man Produkten aus Metall nicht an, was alles in ihnen steckt. Sie werden heutzutage mit modernen Verfahren hergestellt und übernehmen immer mehr Funktionen im fertigen Produkt. Dafür braucht es spezialisierte Ingenieure, die alle Aspekte der Einsatzmöglichkeiten, der Herstellung und der Weiterverarbeitung kennen. Der Werkstoffingenieur bewegt sich in seiner Arbeit immer im Spannungsfeld zwischen Umweltschutz, Recycling, Wirtschaftlichkeit und die produktspezifisch richtige Anwendung von Werkstoffen.

Das Studium

Der Studiengang Werkstoffingenieurwesen dauert bis zum Masterabschluss 10 Semester. Er gliedert sich in ein sechssemestriges Bachelor-Studium, der bereits ein berufsqualifizierter Abschluss ist, und in ein darauf aufbauendes viersemestriges Masterstudium. Das Werkstoffingenieurstudium besteht aus mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen (Mathematik, Physik und Chemie), sowie den fachspezifischen Grundlagen wie z.B. Technische Mechanik, Werkstoffcharakterisierung oder Simulationstechnik. Danach wird eine Vertiefungsrichtung gewählt, die den eigenen Interessen entspricht.

Für Werkstoffingenieure bietet sich eine breite Spanne an Berufsfeldern an und sie sind derzeit am Arbeitsmarkt sehr gefragt. Einige Möglichkeiten in Unternehmen sind z.B. Tätigkeiten in der Forschung, Entwicklung, Betriebsorganisation oder Produktionsüberwachung. Aber auch die Hochschulen bieten interessante Stellen an und sind fortwährend auf der Suche nach engagierten Ingenieuren.

Mehr Informationen zum Studium des Werkstoffingenieurwesen findest du im Erstsemesterheft oder in Informationsbroschüren unter www.fsmuw.rwth-aachen.de oder bei der Fachstudienberatung.

Fachgruppe Metallurgie und Werkstofftechnik

Frau Jana Rave-Wortmann
Intzestrasse 1
52056 Aachen
+49 (0) 241 80-9 58 59

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