Walzseminar

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Sven Schätzler

Gruppenleiter Flach- und Langprodukte

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  Nahaufnahme des Walzspalts beim Warmwalzen Urheberrecht: Ahrens+Steinbach Projekte
 
 

Zielsetzung

Das praxisnahe Seminar hat zum Ziel, die umformtechnischen Grundlagen des Flachwalzens bei den Teilnehmern aufzufrischen und zu erweitern. Dabei wird die Theorie des Flachwalzens anhand zahlreicher, praxisnaher Versuche ergänzt. In anschaulichen, experimentellen Versuchen können die Teilnehmer des Seminars den Einfluss unterschiedlicher Gerüststeifigkeiten untersuchen, Walzwerkstoffe charakterisieren, Planheitsfehler beim Flachwalzen untersuchen sowie Stichpläne mit Hilfe entsprechender Software simulieren. Darüber hinaus erfährt der Teilnehmer aktuelle Trends in der Simulation von Walzprozessen sowie neuartige Entwicklungen bei maßgeschneiderten Produkten durch modifizierte Walzprozesse. Umformtechnische Vorkenntnisse im Bereich des Walzens sind wünschenswert aber nicht zwingend erforderlich, da sie in den Einführungsvorträgen komprimiert zusammengefasst werden.

Inhalte

Um die vom Kunden gewünschten Eigenschaften in gewalzten Flachprodukten zu gewährleisten, ist eine zielgerichtete Auslegung des Walzprozesses notwendig. Neben dem Werkstoffverhalten sind hierzu Kenntnisse über die Anlagentechnik und die Prozessführung notwendig. Das Seminar greift daher die folgenden Schwerpunkte auf:

  • Grundlagen des Warm- und Kaltwalzens
  • Charakterisierung von Werkstoffen zum Warm- und Kaltwalzen
  • Beschreibung von Anlagenkenngrößen und Planheit
  • Einsatz moderner Simulationstools zur Prozessauslegung

Den Teilnehmern bietet sich damit die Möglichkeit, einen umfassenden Überblick über die Grundlagen des Flachwalzens zu gewinnen und einen Einblick in aktuelle Themen und Entwicklungen zu erlangen.

Organisation und Ablauf

Das praxisnahe Seminar zum Warm- und Kaltwalzen wird durch das IBF in regelmäßigen Abständen angeboten. An zwei Tagen werden dabei die Themen Warmwalzen und Kaltwalzen behandelt. Die Vorträge der verschiedenen Dozenten werden durch praktische Experimente und die Anwendung schneller Berechnungsmodelle ergänzt.